Montag, 11. April 2011

Ich schaue nur 583 Minuten am Tag Fernsehen!



Ein positiver Aspekt des neuen Semesters sind neue Pflichttexte, die vor allem am Anfang zur Einführung ins Thema noch halbwegs eingängig geschrieben sind. Deswegen weiß ich jetzt bestens über Mediennutzungszeiten Bescheid – dank Pflichttext I: „Trends in der Nutzung und Bewertung der Medien 1970 bis 2010“. Klingt erstmal spannend wie Fußpilz, ist aber ein sehr informatives Textlein (14 Seiten, viele Zahlen, viele Grafiken, nett geschrieben, 30 Minuten mit 5 Minuten aufregen über die durchschnittliche tägliche Nutzungszeit).Wirklich fasziniert hat mich dann das Endergebnis:

Der Durchschnittsdeutsche verbringt jeden Tag 583 Minuten mit der aktiven Nutzung von Medien irgendeiner Art. Fast 10 Stunden. Das sind ~65% seiner Wachzeit.
Das heißt Fernsehen, Internet, Radio, Zeitungen. Den größten Teil, nämlich 408 Minuten machen Radio und Fernsehen aus – ganz klar, das Radio ist ein „Nebenbei-Medium“ (oder, mein neues Lieblingswort „Tagesbegleitwellen“), dadurch kommen schnell diese hohen Zahlen zustande. Nichts desto trotz hat das Radio ein vergleichsweise maues Image, vor allem im Vergleich zum Internet.



Das gilt nämlich immer noch als unterhaltsam, informativ, unabhängig. Genutzt wird es – Überraschung - vor allem von der jüngeren Altersgruppe der unter 30Jährigen. 83 Minuten gehen pro Tag übrigens fürs surfen drauf, 50% davon ohne richtiges Ziel. Verschwendete Zeit?

Was allerdings laut meinem Professor richtig unschön ist sind die Zahlen für die Tageszeitungen – sagenhafte 7 Minuten am Tag. Ist die Jugend nachrichtenresistent, dumm und nicht an der Welt interessiert? Nein, die Nachrichtennutzung an sich hat sich dank Internet in unserer Altersgruppe sogar verdoppelt. Insofern frage ich mich schon, inwiefern diese Studie noch Sinn macht (Diese Mediennutzungsstudie wird alle 5 Jahre gemacht) – schließlich gibt es mit dem Internet ja inzwischen alles in einem. )

Trotzdem bereitet mir diese lange Berieselung jeden Tag schon Kopfzerbrechen. Je länger man von den Medien beschallt wird, desto besser prägen sich vielleicht manche Dinge in den Geist ein?




Haben wir wieder was gelernt
  • Dresden \o/ Auch wenn das Wochenende schön war (minus 2,3 Stunden, aber okay, besser als erwartet)
  •  Das Hühnchen-Zeug vom Semmelkönig ist jetzt eher nicht so lecker.
  •  Morgen darf ich 8 Stunden in der Uni hocken. Naja, der Pflichttextordner ruft nach mir. Und ich habe meinen Laptop. Und sowieso. 
  •  Ich bekomme heute endlich mein Geld von der Uni, bestelle dann gleich mal Klamotten und Donnerstag darf ich in der Dresdener Innenstadt den Verkehr zählen. Yeah. Und Freitag bestelle ich dann was beim EMP (SUM 41 und Bad Religion Shirts <3 ). Schön, zur Abwechslung mal Geld zu haben.

   












Yeah, xx


Samstag, 9. April 2011

[Switch] 42 - Die Makerschau

Dass ich beim RPG-Atelier Reviews schreibe dürfte ja dem geneigten Leser nichts Neues sein (auch wenn ich versuche das hier damit möglichst rauszuhalten, ist schliesslich eigentlich ein Blog für andere Sachen). Meine offizielle Stellung ist die eines Maker-Heroldes


Wir Maker-Herolde arbeiten ja eigentlich eher im Hintergrund, schreiben Reviews für die Hauptseite, posten News und feiern wilde Orgien. Doch jetzt haben wir uns etwas Neues ausgedacht – ein Youtube-Maker-Magazin mit dem Titel [Switch] 42. Dort werden ab demnächst Spiele reviewt, Empfehlungen gegeben und andere makerrelevante Themen besprochen. Geplant ist erstmal eine Ausgabe pro Monat von etwa 15 Minuten, die erste Folge erscheint nächste Woche und wird ganz im Zeichen von Vampires Dawn 1 stehen.

Es gibt natürlich auch schon einen Youtube-Channel *KLICK*


Aber genug der geschriebenen Worte, hier ist der Teaser, unser Mission-Statement (ich LIEBE dieses Wort), die nullte Ausgabe von [Switch] 42 – der Makerschau:




Ich wünsche euch viel Spaß damit, der Windows Movie Maker kommt direkt aus der Hölle, meine Stimme übersteuert wie ebenjene und es macht unheimlich viel Spaß, daran zu arbeiten. Ein schönes Wochenende noch!

Yeah, xx

Freitag, 8. April 2011

Traumwelten und Eskapismus



Ich stehe SO dermaßen auf den Film Sucker Punch! Nicht mal wegen den Steampunk-Nazis, den Machina-Samurais, den orkschlächtenden Drachen (Okay, die sind auch motherfucking awesome), sondern weil ich mich vom Regisseur Zack Snyder seltsam verstanden fühle. Ich weiß nicht ob es an meiner Phantasie liegt, aber ich habe mich schon immer sehr gerne in Tagträumereien begeben, wo ich eine heiße, schwertschwingende Elementarmagierin war (wobei ich, je älter ich wurde immer mehr gewechselt habe, was meine Vorstellung von meinem Traum-Ich angeht – aber das ist eine andere Sache), die keine Probleme mit prügelnden und mobbenden Klassenkameraden hatte. Das vermutlich der Grund, warum ich mich immer wieder in meine Traumwelt zurückgezogen habe.

Hauptakteurin Babydoll träumt sich auch in bunte Fantasiewelten, wo es schöner ist als in der Irrenanstalt, wo sie eingesperrt wurde. Als Flucht vor der Realität ist sie plötzlich eine starke Kämpferin, die ihrem Schicksal entfliehen kann. Sich herauskämpfen kann.


Der Eskapismus ist eine ganz natürliche menschliche Verhaltensweise – erforscht wurde er das erste Mal an amerikanischen Hausfrauen in den 50ern, die in den Radio-Soap-Operas Zuspruch und Beruhigung in ihrem Rollenverhalten suchten. Die Medien sind da ein willkommenes Mittel zum Zweck, der Eskapismus vor der „realen Welt“ wird allgemein als größter Grund für die Mediennutzung angesehen (Neben Stimmungsregulation (Mood-Management) und Katharsis (Bestätigung des eigenen Verhaltens))

Meist sind Rundfunksendungen auf eines der drei ausgerichtet – Nachmittags-Assi-Fernsehen zur Bestätigung, dass das eigene Verhalten so schlecht nicht sein kann, Nachrichten oder Actionsendungen zum Regulieren der Gefühle und eben Schnulzensendungen zum Entfliehen aus der Welt.
Die eigene Phantasie und der eigene Geist können diese Aufgaben zwar auch alleine bewältigen (mittels Tagträumen zum Beispiel), die Medien sind aber ein Hilfsmittel, da sie diese Funktionen erbringen, ohne dass man selbst den Geist anstrengen muss.



Aber wenn ich an meine Tagträume denke – ich wöllte sie nicht missen. Aber die ganzen hochnotpeinlichen Schriftstücke und Zeichnungen, die ich damals dazu angefertigt habe, könnten mal weg. Ich bin halt nicht Zack Snyder.

Haben wir wieder was gelernt
  • Gott, ist der Film Motherfucking-asskicking-amazing! Ich meine, gut, die Story und die Dialoge...Aber trotzdem, der Film ist, als hätte jemand meine Kleinmädchenträume visualisiert. Ein einziger feuchter Traum aus heißen Weibsen (Blondie/Vanessa Hudgens *_*), saugeiler Musik, tollen Kampfchoreographien, hübschen Klamotten und viel Sex. (DAS war mal ein Satz für Google!)
  • Anderthalb Stunden ohne MP3-Player zugfahren und schon hat man einen aufgeräumten Musikordner!
  • Wie hat sich eigentlich mein Hamster heute nacht aus seinem Gehege befreit? Ich rätsele jetzt noch oO
  • Und ich sitze jetzt wiedermal in Crimmitschau und langweile mich. Yay, dass heißt dann wohl: REVIEWZEIT!
  • So, und weil ihr euch nicht wehren könnt, hier noch mein Lieblingslied vom Sucker Punch Soundtrack:



Yeah, xx



Dienstag, 5. April 2011

Warum niemand die Demoskopie mag



Ich muss mich sehr, sehr oft rechtfertigen. Schließlich studiere ich ja das vollkommen unproduktive Fach Soziologie! Und dann noch Kommunikationswissenschaften! Weniger als 50 Stunden pro Woche! Keine Ingenieure! Nur denken, pöh! Pah, ihr müsst Bücher lesen? Du wirst doch eh mal Taxifahrer! Das ganze nette Programm eben. Aber hey, ich hab gelernt damit umzugehen, ich weiß wo ich hinwill, und ich lese gerne 22 Bücher in 3 Monaten. Wirklich. Da können die freundlichen Menschen aus dem Spiegel-Forum (wo in regelmäßigen Abständen wegen all den Nicht-Technikern der Untergang des Abendlandes verkündet wird) herumunken wie sie wollen.

Die Sozialwissenschaften haben aber noch ein ganz anderes Problem: Empirische Befragungen, also die Demoskopie (Die Schau aufs Volk, wenn man‘s aus dem Griechischen übersetzt, also das Messen diverser Variablen des menschlichen Verhaltens)  haben nicht gerade das höchste Ansehen bei uns. Sie haben keine große Tradition (Volkszählungen sind z.B. in Amerika vollkommen normal und unproblematisch) und damit keinen Rückhalt in der Bevölkerung. Grundsätzlich gibt es zwei Probleme mit den Befragungen, die dem Bürger nicht passen: Das Reduziert werden auf Variablen und ein Missverständnis von Wissenschaft. Für diejenigen, die sich damit beschäftigen kommt noch das Populismusproblem dazu:

Wenn man Meinungen im Volk misst, führt das oft dazu, dass diese dann in der Politik instrumentalisiert werden. Wenn man zum Beispiel als Partei auf dem absteigenden Ast ist, und dann plötzlich der Ansicht ist, dass Atomkraftwerke abgeschaltet gehören (obwohl man drei Monate vorher noch fröhlich die Laufzeiten verlängert hat) – dann ist die Meinungsforschung zu einem politischen Instrument geworden. Natürlich sollte sich die Politik an der öffentlichen Meinung orientieren – aber ihr nicht sklavisch folgen.



Den bürgerlichen Bedenken habe ich eigentlich immer zugestimmt, gerade was den demnächst anstehenden Zensus betrifft. Aus datenschutzrechtlicher Sicht finde ich ihn immer noch bescheiden, allerdings nicht aus wissenschaftlicher Sicht. Er ist nötig. Punkt. Womit wir zu dem allgemeinen Missverständnis von Wissenschaft kommen: Wir wollen nichts von euch wissen. Wir wollen anhand bestimmter Variablen das Volk als ganzes betrachten. Niemand interessiert, wer jetzt schwul oder hetero ist, aus welchem Land genau DU kommst, als was Maria Schmidt arbeitet.

Ist der Wissenschaft, gelinde gesagt, scheissegal.

Und genau mit diesem Umstand scheinen einige Leute auch ihre Probleme zu haben: Man kann den Mensch doch nicht auf ein paar Variablen wie „Alter“, „Konfession“, „Meinung zum Rechtextremismus“ reduzieren! Und dann noch die Wahrscheinlichkeitstheorien auf ihn anwenden!
Öhm, doch.
Wie schon oben gesagt, es geht uns ja nicht um das Individuum an sich, wir machen auch keine konkreten Vorhersagen. Wir beobachten Gesetzmäßigkeiten, Abweichungen davon, Trends in der Geschichte. Nichts persönliches. Wir wissen, was wir tun.

Also zumindest, wenn man nicht mehr im zweiten Semester sitzt und versucht, die geschichtete Clusteranalyse irgendwie nachzuvollziehen.



Haben wir wieder was gelernt:
  • Oder, wie Dr. Insano sagen würde: SCIENCE! (Leider ist in dem Video das markante "SCIENCE!" nicht dabei, aber was solls)
  • Ein Blogartikel, sponsored by Prof. Dr. Donsbach, Meister aller Klassen und Disziplinen und seiner heutigen Vorlesung über standardisierte Befragungsarten. Sehr mächtig auch, wie er sich Respekt bei denen, die ihn noch nicht kannten, verschafft hat: "Das hat was mit Stil zu tun, dass habt ihr nicht. Man setzt sich nicht auf die Stufen.". Um dann drei Minuten später wieder irgendwas im Hörsaal kaputtzumachen. Mächtig. Ich mag ihn inzwischen sogar, im ersten Semester war er für mich ja noch der personifizierte Teufel. Aber er ist echt ein super Professor.
  • Unser Youtube-Projekt schwenkt auf die Zielgerade ein und ich hab jetzt Halsschmerzen von den gestrigen Aufnahmen. Aber ich glaube, das wird geil. Saugeil :D
  • Ich hab das letzte frei ausleihbare Exemplar vom Kompendium der Soziologie aus der Uni-Bibliothek erjagt. Yeah!
  • Außerdem bin ich jetzt im Besitz eines Pussy-Deluxe Ordners und eines Hausaufgabenhefts mit einem Einhorn drauf.

Yeah, xx



Sonntag, 3. April 2011

Fuck, ich werde Feministin


Vor einiger Zeit hatte ich ja ein paar Nebensätze über Feministinnen fallen lassen und was ich von ihnen halte: Nicht viel. Zu recht wurde ich in den Kommentaren zusammengefaltet, dass ich verallgemeinern würde. Damit hatte betreffende Dame Recht, und ich versuche jetzt, mir selbst klar zu werden wie ich zu Fragen der Emanzipation, des Feminismus' und deren Wortführerinnen stehe.
Warum ich jetzt plötzlich dazu komme? Ich lese derzeit „Die Feigheit der Frauen“ von Bascha Mika - Eine Streitschrift gegen den Selbstbetrug von Frauen vor sich selbst. Sie trifft mit ihrer Ansicht der Dinge genau meinen Nerv: Nicht die Männer tragen die Hauptschuld an der Unterdrückung des anderen Geschlechts – Sondern die Frauen selbst.



Ich denke, dass dort die Verallgemeinerung lag, die ich den Feministinnen gegenüber vertreten habe. Ich habe den Alice-Schwarzer-Feminismus (den ich nach wie vor ablehne) mit dem Bascha-Mika-Feminismus gleichgesetzt. Dabei ist doch die extrem männerfeindliche Ansicht sogar frauenfeindlicher, als die meisten Männer es je sein könnten: Die Frau fügt sich damit wieder in die Opferrolle, die bösen Männer sind die Täter, welche die Frauen klein halten. Damit macht man es sich nicht nur sehr einfach und bequem, es stimmt auch nicht: Wie auch in Bascha Mikas Buch geschildert setzen sich die meisten der Frauen, die für sich eigentlich einen anderen Lebensplan hatten als Haus, Kinder, Halbtagsjob, selbst genau dieser Triade des Hausfrauen-Alptraums aus. Natürlich ist es schwieriger sich selbst einen neuen Lebensweg zu schaffen als einen alten, bekannten, ausgelatschten zu begehen.

Und warum sollten sich die Männer um diesen Umstand kümmern – ihnen erwachsen keine Nachteile aus dieser „weiblichen Schwäche“?



Nein, allein die Frauen haben die Macht und Möglichkeit diesen Umstand zu ändern. Ich weiß, dass man hier nicht auf die Unterstützung der Berufs-Mütter (Diese Seite ist ein Beispiel, ja?) hoffen darf. Diejenigen, die ganz freiwillig und nach reiflicher Überlegung diesen Lebensweg gewählt haben. Klar, es mag auch Frauen geben, die immer schon Hausfrau und Mutter werden wollten. Aber geraten nicht die meisten Frauen durch Zufall/schlechte Umstände/Bequemlichkeit in diese Abhängigkeitslage gekommen? Natürlich redet man sich als Mama und Ehefrau dann ein, dass man immer noch eine emanzipierte, freie Persönlichkeit ist. Abhängig vom Geld des Ehemanns und der Liebe ihrer Kinder. Aber welche Wahl hat man denn, ist man einmal den Ehevertrag unterschrieben hat und der Bauch immer kugeliger wird?

Ja, es ist schwer. Aber ich finde es schlimmer sich selbst so herunterzusetzen. Es ist im Wesentlichen nichts anderes als Selbstverarsche. Ja, ich mag vielleicht keine Hardcore-Feministinnen. Aber noch mehr hasse ich Hausmütterchen. Vor allem, wenn sie damit ihre alten Lebensträume und -Pläne so verraten.




Haben wir wieder was gelernt:
  • Ja, ich verallgemeinere hier auch gegen Hausmütterchen. Es ist ja meinetwegen noch schön und gut, wenn man diesen Lebenstraum hatte und ihn dann lebt. Nicht, dass ich es gut finde oder selber tun würde. Es geht mir eher um diejenigen gut ausgebildeten Frauen, die bein besten Willen auch Alternativen hätten und dann vor lauter Liebe blind werden.
  • Yuchuu, mein Lebensplan ist wohl sonstwie alternativ und besonders, zumindest wenn man dem Buch glauben darf - allerdings ist das wohl auch meiner Erziehung geschuldet, mir wurde nie so ein klassisches Hausfrauen-Rollenbild vorgelebt. Und dafür bin ich echt dankbar (Hallo Mama! :D). Ich gedenke nämlich durchaus, mich im Zweifel selbst versorgen zu können und niemals abhängig zu sein. 
  • Unser Youtube-Maker-Projekt nimmt deutlich Gestalt an. Ich bin schon stolz darauf, was wir da auf die Beine stellen ^.^ 
  • ICH HAB STATISTIK BESTANDEN. YEAH! 
  • Hach, Samstag verkatert mit Weintrauben und Feministinnen-Buch 3 Stunden im Alaunpark in der Sonne zu sitzen ist herrlich. Toller Satz.

Yeah, xx

Mittwoch, 30. März 2011

"Unsere Uni ist exzellent, deswegen bröckelt hier auch der Putz von der Decke."

Es ist mal wieder Zeit für L³!


Ich weiß noch, irgendwann in der 12. Klasse auf dem Gymnasium war „Studientag“. Es kamen ehemalige Abiturienten angereist und stellten ihre Universitäten und Studiengänge vor. Gut, für uns hieß das kurz gesagt: Yeah, Frei! Wir mussten zu zwei Veranstaltungen – ich war zu Informatik, weil ich das studieren wollte und BWL, weil wir da 10 Minuten Vortrag lauschten mussten und dann gehen durften.
Der Typ von Informatik aber kam von der Uni Göttingen – Einer Elite-Uni, wie uns der farbenfrohe PR-Einspieler nicht nur sagte, sondern förmlich entgegenbrüllte.




Was heißt denn Elite-Uni? Das ist der umgangssprachliche Name für Hochschulen, die bei der Exzellenzinitiative des Bundes ein besonders tolles Zukunftskonzept vorgestellt haben (=einen besonders schönen Werbefilm, so wie ich das sehe – aber das ist meine Meinung) und damit eine Förderung von ~70 Millionen Euronen verteilt auf drei Jahre „gewonnen“ haben. Also erarbeitet. Also im Ausschuss bekommen. Bisher waren München, Berlin, Göttingen, Aachen Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg und Konstanz die Glücklichen.

Und jetzt? Jetzt befindet sich dieser Ausschuss in der Endphase der dritten Vergaberunde. Und: Die TU Dresden ist noch dabei – als letzte ostdeutsche Uni mit ihrem Konzept "Universität der Synergien". Bisherige „Sieger“ hatten so nette und nichtssagende Titel wie „Working brains – Networking minds – Living knowledge“ (LMU München) oder „Meeting Global Challenges“ (RTHW Aachen). Ich kenne die Konzepte nicht im Detail – aber was rechtfertigt so eine Menge an Geld für diese Unis?

Naja, die Lehre ist es nicht. Universitäten werden durch diese Initiative NUR als Stätten der Forschung definiert, die Lehre spielt dabei keine Rolle.
  

Ich frage mich jetzt:
Kann eine Uni wirklich exzellent sein, in der von einem Semester aufs nächste „überraschenderweise“ nur noch 2 von 5 Professoren eines Fachbereichs da sind?
Wenn man in einigen Hörsälen Putz auf den Kopf bröckeln hat und die Tische in den Seminarräumen auseinanderfallen?
Wenn man in einem Studiengang monatelang keine Studienordnung hat, und sich deren Entwurf alle zwei Wochen ändert, und somit auch die Prüfungszulassungskriterien?
Studentische Hilfskräfte nicht bezahlt werden?
Die Institute untereinander nicht vernetzt sind, was für allem für Lehramtsstudenten und Doppelfächler sehr unangenehm werden kann?
Und wenn die Klausurkorrektur über 9 Wochen dauert?


Ist das nicht ein Zeichen dafür, dass es für die Professoren und offenbar auch die Amtsstellen des Bundes eine lästige Pflicht ist, nebenbei noch Studenten ausbilden zu müssen und sich nicht prestigeträchtigeren Projekten zuwenden zu können?

Ist Prestige und Geld scheffeln wirklich die Aufgabe einer Universität, die exzellent ist oder es sein will?




Haben wir wieder was gelernt:
  • Man sollte NIE den Stammdönermann wechseln, denn dann trifft einen der Fluch des Istanbul (vermutlich mit Döner-Voodoo-Püppchen ausgeführt), der sehr unangenehm für alle beteiligten inneren Organe und deren Besitzer ist.
  • Der Obervampir des Bezirks Sachsen heißt "Dark Anubis". Kein Scherz. Ist so.
  • Apropos Vampire: BOAH, ist der Twilight-Film furchtbar! Die Dialoge! Die Schauspieler! Die schmachtenden Blicke! Wah! Das charakterloseste Päarchen der Welt und ihre tiefgehende und ewige Liebesbeziehung nach dem gemeinsamen Mikroskopieren einer Zwiebel. Wow. 
  • YEAH, ich habe tatsächlich zur ganzen Zeit des BMT (Bremer Maker Treffen, größtes deutsches Makertreffen) frei und kann endlich mal wieder hin - das letzte Mal war ich 2006. Ich will die Leute alle wiedersehen! <3 
  • Kennt ihr schon Rebecca Black? Ihr Lied "Friday" wird als das schlechteste Lied aller Zeiten gehandelt. Ich bin stolz auf sie, für diese lyrischen Textergüsse:

Yesterday was Thursday, Thursday
Today i-is Friday, Friday (Partyin’)
Tomorrow is Saturday
And Sunday comes after...wards
I don’t want this weekend to end

Aber seht selbst:



Yeah, xx 


Sonntag, 27. März 2011

RPG-Maker-Reviews - "The Apartment"



Titelscreen von "The Apartment"




Was genau hat mich eigentlich geritten, als ich die Horrorabteilung der mächtigen Spieledatenbank übernommen habe? Ich weiß es nicht genau, denn eigentlich bin ich eine Schisserin vor dem Herren - Wirklich, ich habe bis heute genau 8 Minuten von "The Grudge" gesehen, und dann abgebrochen. Vielleicht als Kur gegen meine Schreckhaftigkeit? Nunja, natürlich gibt es auch in der Horrorspiel-Abteilung des Makers echt Spielperlen, die Erstaunliches aus der simplen Grafik rausholen - zum Beispiel ein Spiel, wegen dem ich mich jetzt bestätigt sehe, nachts auf dem Weg zum Klo immer ALLE Lichter anzuknipsen:


"The Apartment" - Unter deinem Bett lauert nichts - aber in der Ecke dort schon!

Die meisten Leute, die diese Zeilen lesen sind vermutlich schon lange aus dem Alter heraus, in dem man Angst vor der Dunkelheit hat. Trotzdem möchte ich euch eine Frage stellen: Schaltet ihr nachts trotzdem immer das Licht an, wenn ihr mal kurz auf die Toilette geht oder euch etwas zu trinken holt? Und macht ihr das nicht nur, um nicht über tückisch platzierte Dekoartikel zu stolpern? Wenn ja, dann könnt ihr das Dilemma des Hauptakteurs von „The Apartment“ sicher gut nachvollziehen.




Seit Joel Malcom in dem kleinen Apartment in der Großstadt lebt, plagen ihn furchtbare Kopfschmerzen. Liegt es an dem beruflichen Stress? Oder werden sie durch diese merkwürdigen Bücher ausgelöst, die ihm seine Nachbarin geschenkt hat? Immer öfter wacht er nachts auf, weil in seiner kleinen Wohnung merkwürdige Dinge geschehen. Wer hinterlässt ihm diese Nachrichten an der Badezimmerwand? Woher kommen die merkwürdigen Geräusche? Und was hat es mit den mysteriösen Büchern auf sich?

Der Schwerpunkt von „The Apartment“ liegt definitiv auf den Rätseln und Hinweisen, die Joel im Laufe des Spiels findet – aus ihnen ergibt sich eine überraschend komplexe Storyline, die durchaus zu schocken weiß. Überraschend komplex deswegen, weil das Spiel aus nur einer einzigen Map besteht – die wohl größte Besonderheit von „The Apartment“. Der einzige Kontakt zur Außenwelt, den der Spieler hat, sind kurze AVI-Sequenzen, die einen Ausschnitt auf die Geschehnisse vor Joels Tür geben. 

Das Büchermenü.

Man sollte aber nicht denken, dass die Grafik langweilig wäre, weil es nur einen Raum gibt. Dieser ist nicht nur sehr schön und detailreich gemappt, er bietet auch sehr ansehnliche Lichteffekte und erzeugt eine sehr beklemmende Atmosphäre – Je länger man spielt, desto mehr Auswirkungen hat das auch auf das Apartment. Erweitert wir der gute grafische Eindruck noch von den eingefügten Bildern - vor allem das Büchermenü (ein wichtiger Anlaufpunkt zum Lösen der Rätsel) ist sehr hübsch gestaltet.
Die Stelle, an der ich dann endgültig ins Schwärmen gerate ist der Soundtrack – eigens für das Spiel komponiert (und das ist bei Makerspielen eine Seltenheit!) passt er wirklich gut zum Setting und wird auch auf der Seite der Entwicklers zum Download angeboten.

Mein einziger Kritikpunkt besteht darin, dass „The Apartment“ recht kurz ist – was für das Spiel insgesamt aber vermutlich besser ist, weil man die gegen Ende doch etwas dubiose Story nicht viel weiter hätte ausbreiten können und sollen. Dafür wartet das Spiel mit einigen heftigen Schockmomenten und einer großartigen Atmosphäre auf – wer nach den etwa 2 Stunden Spielzeit ins Bett gehen will, wird das Licht vermutlich erstmal anlassen.





Der Raum. Ich mag ihn. Nicht mehr.




Downloaden könnt ihr das Schätzchen *HIER* unter "Download" (oben rechts), "Spiele", "The Apartment". 
Wenn ihr noch das RTP für den 2k3 (Runtimepackage für den Maker, kostenlos, natürlich.) benötigen solltet, wendet euch vertrauensvoll *HIERHIN*
Für das RTP vom 2k-Maker (den man für dieses Spiel aber nicht braucht, soweit ich weiß) *HIERHIN*


Yeah, xx



Samstag, 26. März 2011

Blinder Aktionismus – aber man tut doch was!




Deutschland ist ein grünes Land. Öko wird hier groß geschrieben, der Deutsche spart Strom und Wasser wo er kann und Atomstrom fand er schon immer ziemlich doof. Diesen Eindruck gewinnt man in den letzten Tagen, wenn man sich so das deutsche Meinungsklima anschaut. Hat etwas von dem Frontenkrieg in der Casa Guttenberg vor einigen Wochen – nur das es momentan nur eine Fraktion im Volk zu geben scheint: Der Wutbürger ist wieder da, und diesmal ist er für den sofortigen Atomausstieg.

Natürlich, durch das Unglück in Japan ist dieses Problem sehr stark ins öffentliche Bewusstsein getreten, auch bei den Leuten die davor keine richtige Meinung zum Thema „Stromerzeugung“ hatten – und das merkt man in der momentanen öffentlichen Debatte sehr deutlich: Man weiß, dass man Atomstrom nicht will, aber was mit den bisher „erzeugten“ Brennstäben passieren soll oder was man denn anstelle des Atomstroms nutzen will – dazu gibt es keine wirklich zufriedenstellende Lösung. Aber das scheint auch niemanden groß zu stören.

Denn es ist doch ziemlich leicht, auf der virtuellen Protestmeile bei Facebook mitzumarschieren – man ist nur einen Klick vom politischen Engagement entfernt. Oder den „I Like“-Knopf auf Guttenbergs Profil zu drücken. Man braucht keine große Sachkenntnis, es reichen Fragmente einer Meinung, und diese muss man nichtmal verteidigen oder rechtfertigen – auch nicht vor sich selber. Man muss keinen Strom sparen, nur weil man die rote Anti-Atom-Sonne als Profilbild benutzt.



Dieses fachliche Unwissen, diese Unlust sich tiefgehend zu informieren, dieser blinde Aktionismus kann sehr leicht ausgenutzt werden – was das offensichtlichste Wahlmanöver aller Zeiten deutlich zeigt: Oder denkt hier irgendjemand, dass dieses „3-monatige Moratorium“ (=bis die meisten Wahlen vorbei sind) irgendeine Änderung in den Laufzeiten bringen wird?


Haben wir wieder was gelernt:
  • Ich gehe jetzt erstmal eine Menge Wasser verbrauchen - in die Badewanne.
  • BOAH, ich hasse diese verdammt laute Werbung bei Last.FM!
  • So, da sich an der regen Abstimmung darüber, ob ich auch über meine RPG-Maker-Reviews bloggen sollte genau zwei Leute beteiligt haben, (davon einmal positiv, einmal neutral) mach ich das jetzt einfach. Mein Blog, meine Themen :D Außerdem spielen definitiv zu wenige Leute RPG-Maker-Spiele!
  • ...Und um genau das zu ändern arbeiten wir hinter den Kulissen gerade eifrig an einem Youtube-Format, in dem wir bekannte und unkannte Spiele vorstellen wollen - man darf gespannt sein. Ich sage nur, dass mir dann wohl eine Schlüsselrolle zufallen wird. (Meinen eifrigen Mitstreitern im Hintergrund sei aber am Meisten gedankt - Vor allem Wetako für die Idee an sich!) 
  • Musikfeststellung der Woche: Verdammt, ich LIEBE Sonata Arctica <3

Yeah, xx


Freitag, 25. März 2011

RPG-Maker-Reviews - "Neun"


Titelscreen von "Neun"

Ich will ein Experiment starten. Ich schreibe ja für das RPG-Atelier Spiele-Reviews. Ich poste hier einfach mal zur Probe ein Exemplar meiner Schreibkünste, und ihr sagt mir, ob ich das als feste Kategorie aufnehmen sollte. Web 2.0 zum Mitmachen!


"Neun" - Ein Horrortrip für Panik-Bloggerinnen

Horror definiert jeder für sich selbst. Aber trotzdem kann man grob zwischen dem Resident Evil-Horror und dem Silent Hill-Horror unterscheiden. Während man bei dem einen Monster, Ungeheuer und Untote mit mächtigen Waffen bekämpfen und töten kann, ist man bei dem Anderen kaum in der Lage sich selbst zu verteidigen und ist den Geschehnissen um einen herum mehr oder minder schutzlos ausgeliefert. „Neun“ zählt definitiv zur zweiten Gruppe.

Sabrina Evans hatte es nicht gerade leicht im Leben: Mit gerade einmal 5 Jahren erkrankte sie an Krebs. Den Großteil ihrer Krankheit verbrachte sie in einer Klinik. Jahre später bekommt sie einen Anruf von ihrer Schwester: Das alte Krankenhaus, in dem ihr damals das Leben gerettet wurde und das für sie als kleines Mädchen wie ein großes, verzaubertes Schloss wirkte – es steht noch. So macht sie sich auf den Weg, um den Ärzten von damals zu danken und auch, um ihre Schwester endlich einmal wiederzusehen. Aber als sie ankommt ist das alte Gebäude verlassen, von ihrer Schwester fehlt jede Spur und dann gibt es da noch diese seltsamen Geräusche aus dem Keller. Und was hat es mit den Visionen auf sich, die Sabrina immer wieder heimsuchen?

Schicke Lichteffekte, aber keine Schmetterlinge! (Yeah, Insider!)


Der größte Pluspunkt des Spieles ist definitiv die Atmosphäre. Maßgeblich dabei ist, dass auf Musikbegleitung verzichtet wurde, man wird beim Wandeln durch das verfallene Krankenhaus größtenteils nur von unheimlichen und beklemmenden Soundeffekten verfolgt. Der Wind rauscht irgendwo in der Ferne, aus den Kellergewölben ertönt ein unheimliches Klopfen und im ganzen Krankenhaus wird man von einem subtilen Flüstern verfolgt.
Gesteigert wird diese Spannung noch durch ein besonderes Feature: Schockmomente, Rätsel, Gegner und auch ganze Level sind zufallsbasiert. Das erhöht nicht nur den Wiederspielwert, sondern man ist nie sicher vor Wechseln in den Lichteffekten, unheimlichen Begegnungen und anderen Phänomenen. (Anmerkung der Reviewerin: Ich habe tatsächlich an einer Stelle vor Schreck aufgeschrien. Kein Witz.)

Technische hervorzuheben sind das geskriptete Menü (welches allerdings leider einige Schönheitsfehler aufweist, so gibt es zum Beispiel eine deutliche Verzögerung bei der Steuerung durch die Menüpunkte), die hervorragenden Lichteffekte, die weniger hervorragenden Nebeleffekte, die Schrittgeräusche, welche an den jeweiligen Untergrund angepasst sind (die manchmal aber noch länger zu hören sind als man eigentlich läuft) und das recht solide Mapping, das zwischen detailverliebt (Krankenhauskeller!) und lieblos (Waldgebiet) schwankt.

Wald. Was will man da groß rausholen? Klassisch, praktisch, gut.



Zu der beklemmenden Atmosphäre kommt noch dazu, dass Sabrina nicht kämpfen kann. Man muss den Gegnern möglichst aus dem Weg gehen, bzw. andere Wege finden sich ihrer zu entledigen – was direkt zu meinem größten Kritikpunkt an dem Spiel führt: Die stoische Ruhe der Hauptakteurin. Nie scheint sie groß emotional mitgenommen von den Erscheinungen, Monstern, wechselnden Örtlichkeiten. Das plötzliche Auftauchen eines verunstalteten Mannes quittiert sie mit der Frage, warum immer ihr solche merkwürdigen Sachen passieren, dass ihr Auto plötzlich verschwunden ist scheint für sie ein minimales Ärgernis zu sein und dass ihre Schwester nie auftaucht wird von ihr gar nicht groß erwähnt


Desweiteren ist der Schwierigkeitsgrad nicht gerade fordernd, die meisten Rätsel beschränken sich auf das Suchen und Finden von Schlüsseln. Vielleicht hat es aber auch der Umgebungsgenerator einfach nur sehr gut mit mir gemeint. Trotzdem – der nur selten stattfindende Dialog mit anderen Personen und der Spannungsbogen lassen zu wünschen übrig.

Trotzdem bietet Tasuva mit „Neun“ etwa 2 Stunden Horrorspaß für Spieler mit guten Nerven. Für Gruselfans definitiv zu empfehlen.





So, meine werte Leserschaft, jetzt liegt es bei euch! Sagt mir eure Meinung, sollte ich öfter Reviews posten? Kennt ihr den RPG-Maker überhaupt? Und spielt ihr noch Spiele davon? Achja, und wenn ihr "Neun" spielen wollte - hier ist die Vorstellung des Machers inklusive Link zum Download: *klick*


Yeah, xx 

Donnerstag, 24. März 2011

Normalbiographie




Wann hattet ihr euer erstes Mal?
Welchen Schulabschluss habt ihr?
Wieviele Rosen gibt es pro Monat?
Wie viele Stunden Fernsehen schaut ihr pro Tag?
Hattet ihr schonmal einen One-Night-Stand?
Wann geht ihr ins Bett?
Wie lange dauert euer Sex?

Gute Fragen?





Der Deutsche wird geboren, hat 0,3 Geschwister, mit 15,8 hat er sein erstes Mal Sex, macht dann seinen Hauptschulabschluss und heiratet mit 29,7. Dann arbeitet er als Bürokaufmensch und stirbt mit 80,1 an Herzversagen. Dazwischen schaut er vier Stunden am Tag Fernsehen, Träumt vom Sex mit einer Krankenschwerster und hat selber 2mal pro Woche Sex, aber nie One-Night-Stands. Er steht 6:18 auf, geht 23:11 ins Bett. Außerdem dauert der Sex im Schnitt 17 Minuten. Zum Ausgleich gibt’s 17 Rosen im Jahr pro Beziehung.

Ja, ich weiß, DER Durchschnittsmensch existiert nicht, ebenso wenig wie der Durchschnittsschüler, Durchschnittsstudent oder Durchschnittsarbeitnehmener, anhand derer so gern Politik gemacht wird.

Was es aber durchaus gibt ist die Normalbiographie. Sie umfasst die Lebensstationen des Menschen, die möglichen Biographiebrüche, und auch die Abweichungen von der Norm wedren anhand dieser Normalbiographie gemessen.




Sie ließt sich recht klassisch:

  • Kindheit, Elternhaus, Geschwister
  • Schulzeit (bis etwa 17 Jahre)
  • Jugend, Berufsausbildung / evtl. weiterführ. Schulbesuch (Mittlere Reife, Abitur)
  • Junge Erwachsene
  • Zeit der Familiengründung
  • Kindererziehung
  • Nachelterliche Gefährtenschaft
  • Ältere Arbeitnehmer / Witwenschaft (bei Frauen eine häufige Lebenslage)
  • Hochaltrigkeit


Natürlich lässt das einiges an Platz für individuelle Entfaltung. Oder doch nicht? Wie sieht es mit Kinderlosen aus? Singles? Oder mit sogenannten Brüchen in der Biographie (Scheidung, Gefängnisaufenthalt, zum Teil auch Arbeitslosigkeit)?

Normabweichung ist ein großes Wort in der Soziologie. Und die Norm ist, was fast jeder macht. 
 Aber ist das richtig?





Haben wir wieder was gelernt:
  • ICH HAB MOTHERFUCKING KOWI BESTANDEN! Kommunikationsforschung mit 4,0 nach 9 Wochen Bearbeitungszeit bestanden. YEAH! Und die Note...auch gut. Dafür dass ich dachte, ich wäre durchgerasselt.
  • Ich werde berühmt und durfte schon ein Interview bei Girls can Blog geben. Allmacht, süßeste Allmacht!
  • UND ich bin nach 4 Jahren Abstinenz wieder bei meinem Haus- und Hofforum Multimediaxis/RPG-Atelier aktiv (unter meinem alten Internet-Namen, BlackRose) und wurde sogleich zur Heroldin befördert - Sprich ich reviewe RPG-Maker spiele und schreibe dann meine Kommentare dazu. Was euch das bringt? Content für den Blog. Denn ich werde meine Artikel auch hier veröffentlichen!
  • Ja, ich war mal Makerin, aber mein RPG-Maker ist leider beim Auszug von den Eltern verloren gegangen (Und damit auch meine spielerischen Perlen wie "3 little Bastards" oder "Fight the Fab")
  • UND ich fahre im Sommer zur allmächtigen Sommer-NATO wenn alles gut geht und sehe ganz, ganz, ganz viele tolle Leute wieder <3
  • Alles in allem: 3 geile Tage. Zutiefst. 


Yeah, xx 


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